Am Neunaugensee

Das Treffen mit Ivan dem Bilje

Nach unserem Treffen mit Bertrands Nachlassverwalter haben wir uns auf dem Weg zu unserer Basis gemacht um Alrik mit der Karte zu treffen. Ohne weitere Zwischenfälle kamen wir am frühen Nachmittag dort an. Alena bezog am Hintereingang Stellung, um Flüchtige abzufangen. Währendessen machten Najaye und Alirion sich daran, die Tür zu öffnen. Zu ihrer Überraschung, stand die Türe offen. Najaye war sehr unwohl, während er vorsichtig die Türe aufstieß. Im Haus waren Spuren eines Kampfes zu erkennen, Tische und Stühle waren umgestoßen, das Feuer im Kamin abgebrannt. Vorsichtig schauten sich die beiden im Haus um. Währenddessen wurde Alena beim illegalen Betreten des Hintergartens von der neugierigen und geschwätzigen Nachbarin erwischt und in ein Gespräch verwickelt. Nach Alrik gefragt, antwortete die Nachbarin, dass sie gesehen habe, wie dieser von einem Trupp Stadtgardisten mitgenommen wurde. Die kluge Frau ist davon überzeugt, dass es sich dabei in Wirklichkeit nicht um echte Stadtgardisten handelte, sondern unter anderem um den Neffen der ehemaligen Frau eines Schwippschagers des Bruders des Onkels usw… auf jeden Fall einen entfernten Verwandten von ihr, der in der Weinstube Vinsalt als bulliger Türsteher arbeitet. Sie ist davon überzeugt, dass das Ganze etwas mit Rauchkraut zu tun hat und der liebe Alrik da in irgendwas illegales reingerutscht ist (wer weiß..). Nun zunehmend in Bedrängnis, weil die Fragen immer investigativer werden (Wer seid ihr eigentlich, was macht ihr hier?), ist Alena sehr erleichtert, als Najaye und Alirion ihr endlich die Türe öffnen.
Sie durchsuchen zu dritt die Schränke und finden zunächst nichst besonderes. Alirion und Alena erkundigen auch das Obergeschoss, wo sie ein Bad und einen Raum mit einem geheimnisvollen Pentagramm finden. Najaye traut sich nicht so richtig die Treppe hoch, beugt sich aber dem Gruppendruck, als er gerufen wird. Er kann erkennen, dass das Pentagramm für einen Schutzzauber gedacht ist. Damit kann aber keiner der drei etwas anfangen und sie erkundigen daraufhin die Falltür, die Najaye im Erdgeschoss gefunden hat. Einwurf: Gewndolyn und Tristan sind nach den Neuigkeiten und der Testamentssitzung sehr müde (war wohl etwas viel Info auf einmal.. außerdem haben sie auch keine Kekse gegessen) und legen sich erst mal auf den Strohlagern im Erdgeschoss hin. Es vergehen nur ein paar Minuten und beide schlafen WIE EIN STEIN (oder zwei..). Onyx setzt sich in den Hintergarten und beobachtet Schmetterlinge.
Alirion, Najaye und Alena öffnen die Falltür und entschließen sich dafür, in den dunklen Schacht zu klettern. Etwa 3 bis 4 Meter tiefer erreichen sie einen dunklen, feuchten und sehr schmutzigen Gang. Zu ihrer rechten finden sie eine Türe, die mit einem Zauber geschützt ist. Während die drei überlegen, ob sie den Gang auch in die andere Richtung erkunden sollen, erstarren sie, denn von oben sind nun Schritte zu hören. Die Schritte halten inne, und die Falltür fällt zu. Daraufhin klettert Alena so schnell sie kann die Stufen hoch und versucht, die Falltür aufzudrücken. Dabei rutscht sie ungeschickt am feuchten Stein der Wand aus, verliert das Gleichgewicht und stürzt zurück in den Gang. In einem überragenden Moment geistiger Klarheit springt ihr Alirion zur Hilfe und fängt sie auf. Er kann jedoch nicht verhindern, dass sie beide im Dreck landen und sich die Ellenbogen anstoßen.
Najaye hat sich währenddessen in eine waschechte Panikattacke hineingesteigert. Ihm ist vollkommen klar, dass unsere Reise hier ihr Ende nehmen wird, wir entweder elendig in diesem dunklen Loch verhungern und uns davor gegenseitig aufessen werden oder von Wölfen gefressen werden. Während Alirion und Alena kurz diskutieren, ob möglicher Weise eine kurzfristige Therapie in Form einer knackigen Ohrfeige die Situation entschärfen könnte, kann Najaye das Wolfsgeheul schon hören und ist sich sicher, dass in ein paar Sekunden eine ganze Meute hungriger Biester um die Ecke gerannt kommen wird. Alirion und Alena entschließen sich, den erstarrten Najaye hinter sich her zu ziehen und erkundigen den Rest des Ganges. Dieser endet in einem verrosteten Gitter hinter dem ein dreckiger Kanal gurgelt und rauscht (Kanalisation?). Plötzlich können sie von oben aus dem Haus eine Frauenstimme hören. Laut rufen alle drei nach Hilfe und rennen zur Falltür. Diese wird kurze Zeit später geöffnet. In der Öffnung erscheint ein rothaariges, sommersprossiges Frauengesicht. Alirion erstarrt bei diesem Anbilck, als habe ihn der Blitz getroffen. Er hastet zurück in die schützenden Schatten. Silja Lowanger, Alirions besondere Freundin von der Stadtwache hat die Tür nun ganz geöffnet und zieht Alena und Najaye aus dem dunklen Keller. Ihre Verwirrung ist groß, doch zum Glück kennt sie Alirion nur unter dem Namen „Tiberion Mondschein“. Sie wundert sich ziemlich darüber, dass ein gewisser Alirion Mondlaub das dunkle Loch nicht verlassen möchte und sich außerdem gerade Dreck ins Gesicht schmiert. Die Passierscheine und die Besitzurkunde des Hauses überzeugen sie davon, dass sie uns doch nicht abführen muss, und sie verlässt das Haus. Tristan und Gwendolin schlafen immer noch tief und fest. Onyx hat einen gelben Schmetterling mit blauen Punkten entdeckt, und beobachtet fasziniert, wie dieser seinen Rüssel putzt.
Nachdem der Schreck überwunden ist, begibt sich das Trio in den roten Hahn (die Kneipe nebenan), wo sie hoffen, von Ivan dem Bilje zu erfahren, wer Alrik gekidnappt hat. Unauffällig mischen sie sich unter die Leute und bestellen bei Tatja ein Bier, das Najaye und Alena ziemlich schnell zu Kopf steigt. Alirion behält als einziger einen kühlen Kopf und beobachtet mit wachsender Unruhe, wie sich die Situation daraufhin entwickelt. Najaye entscheidet sich dafür, erst einmal allein mit Bilje (eher Ivan? sind wir schon per du mit ihm?) zu sprechen. Als ein Platz an Biljes Tisch frei wir, setzt er sich zu ihm. Bilje bietet ihm ein Getränk an, das Najaye nicht ablehnen kann. Da er mittags nur ein paar Kekse gegessen hat, verträgt er nicht viel, was man ihm zunehmend im Gespräch anmerken kann. Er versucht auf Alrik zu sprechen zu kommen und findet heraus, dass Bilje alles verkauft (Brechstangen, Stadtwachenrüstungen), und für uns überhaupt keine Infos über Alrik hat.
Währenddessen hat Alena (ebenfalls angetrunken) am Nachbartisch eine Runde Bier ausgegeben. Ein Mensch und zwei Zwerge haben dort sehr auffällig eine Karte versteckt, als sie sich dazu gesetzt hat. Sie versucht die drei zu überreden, dass es eine tolle Idee wäre, bei der Schatzsuche (irgendwo im Osten, in der roten Sichel) Unterstützung in Form eines fünfköpfigen, semiprofessionellen Abenteuerteams anzuheuern, dieses Team jedoch einen sehr viel größeren Anteil am Gewinn benötigen würde als der Mensch vorgeschlagen hat. Außerdem legt sie überzeugend dar, dass Elfen eigentlich ziemlich coole Typen sind, vor allem, wenn man einen dabei hat der fliegen kann.
Najaye besorgt bei Bilje drei VIP-Pässe für die Weinstube Vinsalt um dem Türsteher einen Besuch abstatten zu können und aus einer komischen Laune hinaus, schenkt Alena Bilje einen Silbertaler, damit er Stillschweigen über unsere Anwesenheit und Angelegenheit bewahrt.
Alirion bemüht sich nun, die beiden aus der Kneipe zu schleifen, bevor BiljeNajaye einen weiteren Becher Schnapps andrehen kann. Draußen angekommen kommt bei den Elfen das Bedürfnis auf, endlich mal wieder ein Bad zu nehmen und den ganzen Dreck aus dem Kellergewölbe abzuwaschen. Alena ist von der Idee nicht begeistert. Während die anderen beiden am Brunnen Wasser holen, geht sie zurück zur Basis und wirft in der Hoffnung, etwas Rauchkraut erwischt zu haben, eine Handvoll Gartenkräuter in den Kamin. Der Kamin stinkt wie blöde, doch sonst passiert nichts. Najaye, mittlerweile durch ein kaltes Bad ausgenüchtert, greift durch und kippt Alena einen kalten Eimer Wasser über den Kopf, der sie ebenfalls ein wenig beruhigt.
Währenddessen hat Alirion beim Wasserholen einen kleinen Jungen entdeckt, der ihn und Najaye vorhin zu beobachten schien. Unauffällig schlendert Alirion vom Brunnen weg, der Junge kommt jedoch nicht hinterher. Alirion geht zurück zum Brunnen und will sehen, ob der Junge noch da ist. Dieser ist jedoch verschwunden. Der Elf versteckt sich hinter einem Busch, um zu sehen, ob er wieder auftaucht, aber er kommt nicht wieder. Stattdessen wird Alirion von einem zwielichtigen jungen Mann angesprochen, der ihm Rauchkraut verkaufen will und davon überzeugt ist, dass Alirion etwas davon gebrauchen könnte. Alirion versucht herauszufinden, woher der junge Mann das Rauchkraut hat (in der Hoffnung, so eine Spur verfolgen zu können, die zu Alrik führt), doch der Mann ist auf einmal sehr verunsichert und verschwindet so schnell er kann. Kurze Zeit später kommen Najaye und Alena auf Alirion zugelaufen. Diesen haben sie schon von weitem hinter einem winzigen Busch sitzen sehen und sie sind nun sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es dazu gekommen ist. Alirion erzählt von dem kleinen Jungen und die Gruppe entschließt sich, die anderen beiden Abenteurer zu wecken und endlich zu roten Anker aufzubrechen. Alirion schaut sich beim herausgehen durch die Haustür noch mal um, weil er das Gefühl hat, etwas übersehen zu haben und entdeckt auf der Fensterbank 5 SCHWARZE STEINE MIT ROTEN PUNKTEN! Es ist ca 7. Uhr.

Zwischenstand:
- Najaye ist frisch geduscht und gekämmt
- Alena ist jetzt wieder etwas sauberer aber pitschnass (und am Rande einer Rauchvergiftung)
- Alirion ist nicht zum Duschen gekommen und ist daher noch immer ungeduscht und dreckverschmiert

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Najaye

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