Am Neunaugensee

Tavernen und Bordelle

((First draft))

Zusammenfassung

  • Foxfell bietet der Gruppe einen Auftragsmord an (gegen den Banditenkönig)
  • Alena und Tristan wurden von Dienern des “Königs” angegriffen
  • Die Gruppe besuchte ein Bordell; ein in jeglicher Hinsicht erfolgloser Aufenthalt
  • Silja taucht auf und befreit Alrik bei einer Durchsuchung des Bordells
  • Alrik überreicht der Gruppe die Karte und verlässt die Stadt

Vorwort

[Alirion erzählt von dem kleinen Jungen und die Gruppe entschließt sich, die anderen beiden Abenteurer zu wecken und endlich zu roten Anker aufzubrechen.]

Nachdem Tristan aufgeweckt wurde, verteilte Alena die von Alirion entdeckten Steine unter den restlichen Abenteurern, sodass jeder mindestens einen Stein besaß. Daraufhin begaben sich die Abenteurer ins Hafenviertel der Stadt, auf den Weg zum Roten Anker. Nach einer kurzen Diskussion vor der verwahrlosten Schenke, entschlossen sich die Abenteurer dazu am benachbarten Haus anzuklopfen. Dort öffnete ihnen eine alte Dame die Türe, welche ihnen jedoch zuerst den Zutritt verwehrte und jegliche Verwicklungen mit der Schenke nebenan von sich wies. Erst nachdem die Abenteurer die Einladung erwähnten und die Passiersteine vorzeigten, gewährte sie ihnen Einlass und dirigierte sie zu einer Tür hinten rechts am Flur, welche sie zu einem Keller führen würde.

Der Rote Anker

Im Keller angekommen, stehen die Abenteurer am Ende eines Ganges vor drei verschiedenen Türen: eine zu ihrer Linken, eine zu ihrer Rechten und eine vor ihnen. Nach nur kurzem Zögern, klopften sie an der mittleren Tür, worauf sie von einer tiefen Stimme hereingerufen wurden. Im Raum selbst, welcher reichlich dekoriert war, begegneten sie einen Mann mittleren Alters, der an einer von Essen bedeckten Tafel saß. Er war reich bekleidet und besaß dunkle, mittellange Haare. Guter Laune bat er die Abenteurer sich doch zu setzen und mit ihm zu Essen; sein Name sei Faran Fuxfell, seiner Zeichen ehrlicher Geschäftsmann und anständiger Bürger. Die Anwesenheit von Faran Fuxfell machte Tristan sichtlich nervös. Nachdem die Abenteuer sich hinsetzten und anfingen zu essen, fragte Faran Fuxfell sie warum sie denn in der Stadt seien und woher sie denn alle kommen würden. Nach etwas Zeit schlägt er den Abenteurern ein Geschäft vor: 90 Dukaten wenn sie für ihn den Banditenkönig erledigen würden. Tristan feilschte dies auf 100 Dukaten pro Person hoch, wobei der Auftrag noch nicht angenommen wurde. Der Banditenkönig sei der Anführer jener Gruppe, mit der die Abenteurer in der Taverne aneinandergeraten sind – dementsprechend sei es auch in ihrem Interesse, sich des seinigen zu entledigen. Eine mögliche Fährte sei der Handelsweg nach Donnerbach (einer Stadt im Norden); der übliche Handelsweg – der Weg gen Osten – sei blockiert, und der westliche Handelsweg sei so unsicher, dass noch keine Karawane zurückgekehrt sei. Fuxfell vermutet, dass der Banditenkönig hier seine Finger im Spiel hat. Die Gruppe müsste nur einer dieser Karawanen folgen. Auf Frage, ob er es für wahrscheinlich halten würde, dass die Abenteurer den Banditenkönig finden würden, antwortete er, dass er vollstes Vertrauen in sie hätte. Najaye spürte, dass Fuxfell tatsächlich nicht wirklich glaubt, dass sie dies schaffen werden. Die Gruppe war sich nicht sicher ob sie den Auftrag annehmen wollte, und bat um Bedenkzeit. Fuxfell gewährte dies lachend und meinte, dass er ihre Bedenken verstehen würde, da die meisten der Abenteurer ihn ja noch nicht kennen würden. Auf die Frage von Najaye, was sie davon abhalten würde Fuxfell zu attackieren, reagierte er belustigt. Er öffnete theatralisch seinen Mantel und bot ihm an, doch sein Glück zu versuchen. Auf dem Weg hinaus, steckte man Tristan heimlich einen Zettel zu, ohne dass dies von seinen Kameraden bemerkt wurde. Der Inhalt des Zettels bleibt der Rest der Gruppe weiterhin unbekannt.

Die Weinstube

Nach ihrem Treffen im Roten Anker begaben sich die Abenteurer zum Bettlerviertel, um Alrik aus der Weinstube zu befreien, sollte er dort festgehalten werden. Da die Gruppe nur eine begrenzte Anzahl an Passierscheinen besaßen, spalteten sie sich auf: Najaye ging zuerst in das Bordell, dicht gefolgt von Alirion; Alena und Tristan planten das Bordell zu umgehen, in der Hoffnung einen anderen Eingang zu finden. Alena ging in die Gasse links von dem Bordell, während Tristan der rechten entlang ging.
Im Bordell ging Najaye an die Bar, wo er versuchte der Bardame Informationen zu entlocken; diese verkuppelte ihn recht schnell mit einer liebreizenden leichten Dame. Diese Dame schien, so Najaye, ernsthaftes Interesse an ihm zu haben. Während ihrem (einseitig nervösem) Gespräch gesellte sich Alirion dazu und war über Najayes Lage höchst amüsiert. Kurz darauf wurde Najaye von seiner weiblichen Begleitung nach oben auf ein Zimmer geführt, während Alirion sich mit der Bardame einen beinahe schwarzen Wein teilte. Auch er versuchte der Bardame Informationen über Alrik zu entlocken. Auch er wurde an drei leichten Damen abgewimmelt, welche um seine Gunst buhlten. Da der weitere Ausfrageprozess weiterhin erfolglos blieb (von beiden Abenteurern), wollte Najaye dass die Dame sein Zimmer verlässt, damit er sich vor dem vermeintlichen Akt waschen könne. Diese wartete darauf vor seinem Zimmer und beschwerte sich leise darüber, dass sie immer die Anfänger abbekomme.
In der Zwischenzeit, außerhalb des Bordells, wurde Alena in der Gasse von zwei unbekannten Männern überrascht. Einer schlug ihr mit seinem Knüppel über den Kopf, woraufhin der andere versuchte einen schwarzen Stoffsack über ihr Gesicht zu stulpen. Da sie jedoch teilweise ausweichen konnte und nicht, wie von ihnen erhofft, das Bewusstsein verlor, schrie Alena um Hilfe. Tristan hörte dies aus einiger Entfernung und rannte auf die Gasse in der sie sich befand zu. Dort sah er, an der Gassenmündung stehend, wie Alena mit ihren zwei Angreifern rang. Tristan nahm eines seiner Wurfmesser und warf es einem der Angreifer entgegen. Dieses traf jedoch nur laut klirrend die nahestehende Wandmauer. Durch diese Ablenkung konnte sich Alena von dem Griff eines Angreifers befreien und versuchte diesem in die Weichteile zu treten. Dies sah ihr Angreifer jedoch kommen und schaffte es nicht nur auszuweichen, sondern auch noch ihr einen weiteren Knüppelschlag zu liefern. Währenddessen zog Tristan sein Schwert und stürmte auf den anderen Mann zu, welcher im Begriff war sich umzudrehen als Tristan ihn mit seinem Schwert an der Seite aufschlitze, sodass der Mann blutend und fast tot zu Boden ging. Als der noch unversehrte Angreifer dies sah, drehte er sich um und flüchtete. Ein weiteres Wurfmesser verfehlte wieder sein Ziel, sodass dem Angreifer seine Flucht auch gelang. Nach einer kurzen Pause fing der, blutend auf dem Boden liegende Mann an zu schreien. Tristan gab ihm eine Ohrfeige um seine Aufmerksamkeit zu erhalten und hielt ihm daraufhin ein Messer an die Kehle. Er versuchte durch Drohungen zu erfahren für wen die beiden Männer arbeiteten, während Alena ihm für dieselbe Information anbot ihm Hilfe zu holen. Zu Überraschung beider Abenteurer, rief der Mann: „Lang lebe der König!“ bevor er sich selbst an Tristan die Kehle aufschlitzte.
Daraufhin sackte Alena an einer Wandmauer zusammen, woraufhin Tristan sie kurz untersuchte und ihr einen Verband am Kopf anlegte, welcher aus dem Hemd des toten Mannes bestand. Während Tristan Alena erst einmal weitere Hilfe holen wollte, argumentierte Alena dafür, dass sie auch in das Bordell gehen sollten, um ihre Kameraden davon zu unterrichten, was ihnen wiederfahren war. An der Tür wurde beiden Antritt gewährt, nachdem Alena ihren Passierschein vorzeigte und behauptete, dass Tristan ihr Vasall sei. Dort sah sie, dass sich Alirion mit den drei leichten Damen an der Bar amüsierte, woraufhin sie behauptete, dass sie seine Frau sei, woraufhin die Bardame dafür sorgte, dass alle Prostituierten schnell den Raum verließen. Sie versuchte die wütende „Ehefrau“ zu besänftigen und tat alles als ein fürchterliches Missverständnis ab.
Oben, alleine im Zimmer, nutzte Najaye Magie um einen telepathischen Hilferuf an Alirion zu senden. Daraufhin überzeugten sie die Bardame unten nicht nur, dass sie doch Najaye zu ihnen bringen sollte, sondern auch dass Alirion sie begleiten durfte. Oben begegneten sie dem leichten Mädchen, dass von Najaye herausgeschickt wurde. Diese teilte ihnen mit, dass sie noch nicht einmal angefangen hatten. Nachdem sie das Zimmer betreten hatten, signalisierte Alirion Najaye, dass er die Gedanken der Bardame lesen sollte; ihre mentale Disziplin jedoch sorgte dafür dass Najaye ihre Gedanken nicht penetrieren konnte. Gemeinsam kehrten sie zurück zum Empfangsbereich, während sie Najaye bezüglich seinem vermeintlichen Mangel an Potenz trösteten.
In der Zwischenzeit hat Alena unten eine der leichten Damen ausgefragt, bezüglich wem das Bordell denn gehöre. Hierdurch erfuhr sie, dass das Etablissement Fuxfell gehöre. Nachdem Najaye unten angekommen war, verließ die Gruppe gemeinsam die Weinstube.

Mord in den Straßen

Draußen wird die Gruppe darauf aufmerksam, dass die Stadtwache die Leiche des Angreifers in der Gasse gefunden haben. Während sich Alena und Tristan zurückzogen, gingen die Elfen zur Gasse. Dort standen drei Gardisten über der Leiche. Einer von ihnen war … Silja Lowanger. Dies erlaubte Alirion sie durch gekonntes Bezierzen über den Toten auszufragen. Während die Identität des Mannes ungeklärt blieb, war Silja in der Lage folgende Dinge zu verraten: der Mann sehe Wild aus, er rieche nach Fisch, und er sei offensichtlich das unschuldige Opfer eines Raubmordes. Letzteres erklärte sie mit einer morbiden Faszination über Tote und mit dem Leichnam selber.

Alriks Befreiung

Nachdem Alirion ihr ein Gedicht vortrug, in dem er sie um Verzeihung gebeten hat, war er in der Lage sie davon zu überzeugen, das Bordell zu dursuchen. Während ihre Kollegen von der Idee wenig angetan waren, folgten sie dennoch der Leitung Siljas, welche bald darauf übermäßig enthusiastisch im Bordell „STADTWACHE!“ rief und mit der Untersuchung begann. Kurz darauf kehrte sie mit Alrik zurück. Dieser teilte den Abenteurern mit, dass die Karte in seinem Wams vernäht sei. Da er Alirion bei seinem echten Namen nannte, erfuhr Silja, dass Alirion ihr einen falschen Namen gegeben hatte. Dieser redete sich damit raus, dass er ihr aus Versehen den Namen seines Vaters gegeben hatte. Daraufhin (mit zusätzlichem Süßholzraspeln) verzieh sie ihm. Zusammen mit Alrik kehrten die Abenteurer zurück nach Hause. Dort nahm Alirion die Karte von Alrik entgegen. In einem Gespräch kam heraus, dass Alrik allem widerspricht dass Foxfell ihnen erzählt hatte; der Banditenkönig sei eine Legende und der Kontakt nach Donnerbach sei wegen normalen Umständen abgebrochen. Auf die Frage ob er Fuxfell kenne, verneinte er dies, aber riet der Gruppe ihr Glück im Tempel von Vex zu versuchen. Des Weiteren, erzählte er ihnen, dass das Gitter unten in die Kanalisation führe, die magisch beschützte Tür zu einem Weinkeller führe und dass der letzte Raum ein Beschwörungszimmer sei. Er nannte seine Entführer auch Dämonen, da einer der Männer die ihn befragten einen langen schwarzen Mantel trug und einen Blick hatte der „außer dieser Welt“ gewesen sei. Die Gruppe rät ihm die Stadt zu verlassen, womit er auch gleich begann. Zuletzt diskutierte die Gruppe die Ereignisse des Tages und ob sie sich in die Dienste von Foxfell begeben sollten, oder nicht. Während die meisten dem gegenüber skeptisch waren, war Tristan durch die hohe Bezahlung einfach überzeugt. Auf die Frage warum Tristan beim Gespräch mit Foxfell so nervös gewesen sei, verneinte dieser dass dies der Fall gewesen sei, was ihnen die meisten glaubten; Alirion jedoch war weiterhin misstrauisch gegenüber Tristan eingestellt, sagte jedoch nichts weiter.

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Zerkezhi

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